Wöchentliches Online-Gruppentraining für erste Schmerzlinderung - mehr Erfahren

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Schmerzen trotz Therapie?

Dann ist es Zeit für einen anderen Zugang.

Wir helfen dir, deine Schmerzen besser zu verstehen, mögliche Einflussfaktoren zu erkennen und einen klaren Startpunkt für deinen nächsten Schritt zu finden.

Warum habe ich Schmerzen?

Was dein Körper dir wirklich zeigen will

Das Ampel-Schmerzmodell

Warum Schmerz ein Warnsignal ist

Diese Funktion hat dein Schmerz

Viele Menschen denken bei Schmerz sofort:

„Da ist etwas kaputt.“

Doch Schmerz bedeutet nicht automatisch, dass eine Struktur beschädigt ist.

Schmerz ist zuerst einmal ein Signal deines Körpers.

Er möchte dich auf etwas aufmerksam machen.

Genau hier setzt das Ampel-Schmerzmodell an.

Ich habe dieses Modell entwickelt, um die Funktion von Schmerz leichter verständlich und bildlich greifbar zu machen — auch ohne medizinisches Vorwissen.

Denn wenn du verstehst, warum dein Körper Schmerz sendet, kannst du anders damit umgehen.

Schmerz ist wie eine Ampel

Eine Ampel zeigt dir, wann du weitergehen kannst, wann du aufmerksam werden solltest und wann du stoppen musst.

Ähnlich funktioniert Schmerz.

Dein Körper nutzt Schmerz, um dir zu zeigen, dass eine Belastung gerade zu viel werden könnte oder bereits zu viel geworden ist.

Schmerz ist also nicht einfach dein Gegner.

Schmerz ist ein Warnsystem.

Der grüne Bereich

Im grünen Bereich hat dein Körper genug Spielraum.

Das bedeutet:

Deine Strukturen können Belastung gut aufnehmen.

Bewegung ist möglich.

Alltag und Training werden gut toleriert.

Dein Körper fühlt sich sicher.

In diesem Bereich entsteht meist kein Schmerz, weil dein Körper genug Kapazität hat.

Der orange Bereich

Im orangen Bereich wird der Spielraum kleiner.

Du kannst vielleicht noch funktionieren, aber dein Körper hat weniger Reserve.

Belastungen, die früher problemlos waren, können jetzt schneller zu viel werden.

Der orange Bereich bedeutet:

Achtung. Dein Körper braucht mehr Aufmerksamkeit.

Noch ist nicht unbedingt Schmerz da.

Aber die Belastbarkeit ist bereits reduziert.

Der rote Bereich

Im roten Bereich ist der Spielraum fast ausgeschöpft.

Jetzt kann schon eine kleine Bewegung, eine ungewohnte Belastung oder zusätzlicher Stress reichen, damit Schmerz entsteht.

Der Körper sendet Schmerz, um dich zu warnen:

Stopp. So wie bisher ist es gerade zu viel.

Schmerz schützt dich davor, weiter über dein aktuelles Limit zu gehen.

Was Schmerz dir sagen möchte

Schmerz bedeutet nicht automatisch:

„Etwas ist kaputt.“

Schmerz bedeutet oft:

„Dein Körper ist an einer Grenze.“

Oder:

„Die Belastung passt gerade nicht zu deiner aktuellen Kapazität.“

Das ist ein wichtiger Unterschied.

Denn wenn du Schmerz nur als Schaden verstehst, bekommst du Angst.

Wenn du Schmerz als Signal verstehst, kannst du beginnen, ihn besser einzuordnen.

Warum das wichtig ist

Das Ampel-Schmerzmodell soll dir helfen, Schmerz nicht nur als Problem zu sehen, sondern seine Funktion zu verstehen.

Schmerz möchte dich nicht bestrafen.

Schmerz möchte dich schützen.

Er macht sichtbar, dass dein Körper gerade mehr Aufmerksamkeit, Anpassung oder eine andere Herangehensweise braucht.

Das Ziel ist deshalb nicht, Schmerz einfach zu ignorieren oder wegzudrücken.

Das Ziel ist, zu verstehen:

Warum sendet mein Körper dieses Signal?

Denn erst wenn du verstehst, warum dein Körper im orangen oder roten Bereich ist, kannst du den richtigen nächsten Schritt wählen.

Fazit

Das Ampel-Schmerzmodell zeigt:

Schmerz ist nicht automatisch ein Zeichen dafür, dass du kaputt bist.

Schmerz ist ein Warnsignal deines Körpers.

Er zeigt dir, dass dein aktueller Spielraum kleiner geworden ist oder dass eine Belastung gerade zu viel ist.

Wenn du Schmerz so verstehst, verändert sich der Umgang damit.

Du musst deinen Körper nicht bekämpfen.

Du darfst lernen, seine Signale zu verstehen.

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