Schmerztherapie wird häufig anhand einer Diagnose ausgewählt. Doch kaum jemand prüft vorher, ob Kräftigung, Stabilisierung, Physiotherapie, Infiltrationen oder eine Operationsempfehlung überhaupt zum aktuellen Schmerzmuster passen. Meine Beobachtung aus über zwölf Jahren: Bei den meisten SchmerzpatientInnen steht eines von zwei grundlegenden Schmerzmustern im Vordergrund. Wird das Schmerzmuster nicht behandelt, kommt der Schmerz wieder oder wird chronisch.
Für alle Schmerzregionen. Bei akuten und anhaltenden Schmerzen.
Finde mit dem 5-Positionen-Check heraus, welches von zwei grundlegenden Schmerzmustern bei dir im Vordergrund steht und welcher nächste Schritt jetzt sinnvoll sein kann.
Im klassischen Therapieverlauf wird ein entscheidender Schritt häufig übersprungen.

Die Diagnose bestimmt die Therapie.

Das Schmerzmuster bestimmt, wo die Therapie beginnen sollte.
Oft wird die Therapie vor allem anhand der Diagnose ausgewählt- und nicht danach, ob sie zu deinem Schmerzmuster passt.
Nicht weil Physiotherapie grundsätzlich nicht hilft. Sondern weil selbst gute Übungen wenig verändern können, wenn sie nicht zum Schmerzmuster passen.
Muster 1
Entgegen der weitverbreiteten Annahme ist dein Körper nicht zu schwach. Mehr Kräftigung führt hier nicht automatisch zu nachhaltiger Schmerzfreiheit. Der entscheidende Startpunkt ist qualitativ hochwertige Bewegung.
Muster 2
Bewegung bleibt wichtig, reicht allein aber nicht aus. Zuerst braucht es Klarheit darüber, welche zusätzlichen Faktoren deine Schmerzen beeinflussen. Der entscheidende Startpunkt ist, deinen Schmerztyp zu erkennen.

Erfolge von Menschen, die ihr Schmerzmuster identifiziert und den richtigen Ansatz gewählt haben.
Viele waren „austherapiert“ oder hatten schon alles probiert.
Erfolge von Menschen, die ihr Schmerzmuster identifiziert und den richtigen Ansatz gewählt haben.
Viele waren „austherapiert“ oder hatten schon alles probiert.

Hannah Metnitzer
Physiotherapeutin und Schmerzspezialistin
In meiner Arbeit mit Menschen mit akuten und chronischen Schmerzen beobachte ich immer wieder: Schmerzen bleiben trotz Therapie bestehen, wenn das individuelle Schmerzmuster nicht berücksichtigt wird.
Nicht allein die Diagnose entscheidet, wo eine Therapie beginnen sollte. Der persönliche Status quo zeigt, welches der beiden grundlegenden Schmerzmuster im Vordergrund steht und welcher Startpunkt sinnvoll ist.
Wird dieser Ausgangspunkt nicht erkannt und verstanden, kann selbst eine gute Therapie nicht den gewünschten Erfolg bringen.
Du möchtest nicht weiter allein herausfinden, wo du beginnen sollst?
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Der nächste zufällige Versuch bringt dir nicht automatisch mehr Klarheit. Gehe den gezielten Schritt: Bestimme dein Schmerzmuster und erfahre genau, an welchen Hebeln du ansetzen musst. Der 5-Positionen-Check zeigt dir, welches Muster bei dir im Vordergrund steht.
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Physiotherapeutin und Schmerzspezialistin. Gründerin des Online Health Centers Metnitzer.
Die Inhalte dienen der allgemeinen Information und Orientierung und ersetzen keine individuelle medizinische Diagnose oder Behandlung.
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